Monatsarchiv: April 2013

Ewiger Friede


Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens.  Wo Hass herrscht, lass mich Liebe entfachen.  Wo Beleidigung herrscht, lass mich Vergebung entfachen.  Wo Zerstrittenheit herrscht, lass mich Einigkeit entfachen.  Wo Irrtum herrscht, lass mich Wahrheit entfachen.  Wo Zweifel herrscht, lass mich Glauben entfachen.  Wo Verzweiflung herrscht, lass mich Hoffnung entfachen.  Wo Finsternis herrscht, lass mich Dein Licht entfachen.  Wo Kummer herrscht, lass mich Freude entfachen.
O Herr, lass mich trachten:  nicht nur, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste,  nicht nur, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe,  nicht nur, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe,  denn wer gibt, der empfängt,  wer sich selbst vergisst, der findet,  wer verzeiht, dem wird verziehen,  und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Seligpreisungen


Jesus von Nazareth
  • Selig, die arm sind vor Gott,  denn ihnen gehört das Himmelreich.
  • Selig die Trauernden,  denn sie werden getröstet werden.
  • Selig, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben.
  • Selig, die hungern und nach Gerechtigkeit dürsten, denn sie werden satt werden.
  • Selig die Barmherzigen,  denn sie werden Erbarmen finden.
  • Selig, die ein reines Herz haben,  denn sie werden Gott schauen.
  • Selig, die Frieden stiften,  denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
  • Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden,  denn ihnen gehört das Himmelreich.
  • Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet; freut euch und jubelt: euer Lohn im Himmel wird groß sein; denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

„Die fürchterliche Nacht“: Gedicht von Karl May


Kennst du die Nacht, die auf die Erde sinkt   Bei hohlem Wind und scheuem Regenfall, Die Nacht, in der kein Stern am Himmel blinkt,   Kein Aug durchdringt des Nebels dichten Wall? So finster diese Nacht, sie hat doch einen Morgen O lege dich zur Ruhe und sei ohne Sorgen!

Kennst du die Nacht, die auf das Leben sinkt,   Wenn dich der Tod aufs letzte Lager streckt Und nah der Ruf der Ewigkeit erklingt,   Daß dir der Puls in allen Adern schreckt? So finster diese Nacht, sie hat doch einen Morgen O lege dich zur Ruhe und sei ohne Sorgen!

Kennst du die Nacht, die auf den Geist dir sinkt,   Daß er vergebens um Erlösung schreit, Die schlangengleich sich ums Gedächtniß schlingt   Und tausend Teufel ins Gehirn dir speit? O sei vor ihr ja stets in wachen Sorgen, Denn diese Nacht allein hat keinen Morgen!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized