Monatsarchiv: November 2012

Kritik zum Buch bei Amazon


Kundenrezension

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aus deutsche Landen, 18. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Affäre Wulff – Bundespräsident für 598 Tage – Die Geschichte eines Scheiterns (Gebundene Ausgabe)

Die Henri Nannen-Preisträger erzählen eine Geschichte voller Banalitäten, die in dramaturgischer Verknüpfung zur „Affäre“ hochstilisiert werden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und deren Antrag auf Aufhebung von Christian Wulffs Immunität müssen dafür als Legitimation herhalten. Nun weiß jeder halbwegs gebildete Jurist, dass die Justizbehörden immer dann tätig werden, wenn sie dazu aufgerufen sind. Bislang ist aber noch zu keinem einzigen Punkt Anklage erhoben worden. Dennoch erdreisten sich die Autoren, einen kühnen Vergleich zur Watergate-Affäre zu ziehen. Die eigentliche Unverschämtheit besteht indes darin, ein Sammelsurium von Ereignissen zu werten, die -jeweis für sich genommen- ohne jede politische oder strafrechtliche Relevanz waren oder erst durch die Berichterstattung der Bild-Zeitung ausgelöst wurden. Diese Berichterstattung wiederum wurde durch dubiose Informanten aus der politischen Szene in Gang gesetzt, worauf im Buch mehrfach hingewiesen wird. Dass die Bild-Zeitung damit gegen die Ethik-Grundsätze, die sich die Presse selber gesetzt hat, verstoßen hat, scheint weder die Verleiher des Henri Nannen-Preises noch die Schreiberlinge auch nur im Geringesten zu berühren.

Das Buch beinhaltet tatsächlich ein „Stück deutsche Zeitgeschichte“, wie es auf dem Cover heißt oder ein „deutsches Sittengemälde“, wie es ein hochrangiger Journalist genannt hat. Stolz sollte darauf allerdings niemand sein.

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Shakespeare: Romeo und Julia


„Komm, milde, liebevolle Nacht! Komm, gib
Mir meinen Romeo! Und stirbt er einst,
Nimm ihn, zerteil’ in kleine Sterne ihn:
Er wird des Himmels Antlitz so verschönen,
Daß alle Welt sich in die Nacht verliebt,
Und niemand mehr der eitlen Sonne huldigt.“

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