Monatsarchiv: September 2012

Ich weiss, es wird einmal ein Wunder geschehn


Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen

 

 

Sehnsucht

Die Sängerin Alexandra starb im Juli 1969. Sie wurde 27 Jahre alt. Zur gleichen Zeit, als dieser Stern erlosch, starteten Bands wie Led Zepplin oder Deep Purple ihre Weltkarrieren. Auf dem Mono-Plattenspieler von Dual hörte ich die ersten Songs dieser Gruppen und meine Eltern waren ratlos. Fühlte ich mich aber unbeobachtet, lauschte ich den Klängen einer Balalaika und der aus dem einmalig dunklen Timbre der dunklen Stimme Alexandras geborenen Melancholie. Sie sang das Lied von der Taiga. Es war die Geschichte „grauer Schatten, nebliger Flüsse und taubedeckter Wälder“, die sich in den Ängsten einer traurigen Seele spiegelten, die ihre Heimat suchte.

Damals, vor weit über 40 Jahren, herrschte kalter Krieg. Die Welt wurde sauber in Gut und Böse getrennt. Die Taiga, also die ausgedehnten Nadelwälder Russlands und Sibiriens, lag im Reich des Bösen, weit entfernt und niemand bei uns wollte Genaues davon wissen. Desweiteren hatte man Furcht vor den großen Gefühlen. Sicher, es gab die Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach Behaglichkeit, Wohlstand und den blauen Stränden an den Küsten Italiens. Jeder Schnulzenakrobat oder Stimmungsmacher profitierte davon und der brave Biedermann stieg aus seiner geordneten Welt und klatsche freudetrunken im Rhythmus der Lieder, um endlich im Rausch des Rheinweins zu erschlaffen. „Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein“ war zu jener Zeit ein schon in die Jahre gekommener aber immer noch populärer Schlager. Heute würde der Text vermutlich wegen Jugendgefährdung auf den Index gesetzt („leer das volle Glas in einem Zug, das ist klug“).

Allein  die Sehnsucht, von der Alexandra in ihren Chansons erzählte, war anders. „Paradise Lost“ nannte John Milton sein episches Gedicht. Ja, dieses Paradies  ging mit dem sterbenden Baum und dem davonziehenden Wagen des Zigeunerjungen verloren.

Die Titel sind vergessen. Sicher es gibt unter den unzähligen und unsäglichen „Best off“ – Produkten billige Zusammenschnitte, deren Digitalisierung den androgynen Klang der einzigartigen Stimme einer außergewöhnlichen Sängerin zu konservieren suchen. Aber das Rauschen und Wispern, das Knacken und Raunen der Schellack- und Vinylplatten ist dahin, so wie die grünen Blätter des Baumens nicht mehr das Haar des kleinen Mädchens streicheln, das unter dem  Blätterdach des sterbenden Freundes Sicherheit suchte.

Das ist sehr romantisch, nicht wahr? Aber was unterscheidet etwa die Wirkung des Schlagers von der einer anderen Kunstform, in der die „Zähren fließen“, die Tränen quillen, versiegen oder getrocknet werden müssen. Auch die Oper lebt von den ganz großen Empfindungen und im weiteren Verlauf dieses Buches möchte ich viele Gemeinsamkeiten aufzeigen ohne Kenntnisse des komplexen Gebildes „Musiktheater“ vorauszusetzen. Es geht um die Schönheit und Kraft der Musik. Sie ist eine Sprache, die weltweit verstanden wird. Sie formt und füllt  den englische Text von Scott McKenzie´s  „San Francisco“ ebenso wie den italienischen von „vissi d´arte“ aus Puccinis Tosca.

Whom the gods love die young, so sagt man. Das Leben Alexandras hatte gerade erst begonnen, als sie Abschied nehmen musste. Ihr widme ich dieses Buch.

Nessun dorma

Vor einigen Jahren machte ein  rundlicher Herr namens Paul Potts in einer britischen Castingshow mit seiner Interpretation von Kalafs Arie „Nessun dorma“ (keiner schlafe) aus Puccinis letzter Oper Turandot  auf sich aufmerksam. Die Platte wurde ein Renner. Riesige Konzerthallen waren im Nu ausverkauft und so stand der liebenswerte Sänger vor der beeindruckenden Herausforderung, mit brennendem Eifer ein abendfüllendes Programm zu erarbeiten. Das gelang ihm mit Hilfe modernster Studiotechnik und das Publikum raste. Ein gutes Jahr später war er vergessen.

An was erinnern wir uns dennoch? Eine Opernmelodie und eine der schönsten dazu wurde als Schlager vermarktet. Das war konsequent, denn der Schlager ist  historisch betrachtet neben vielem auch eine Befreiung populärer Operettenmelodien. „Dein ist mein ganzes Herz“, „Glücklich ist, wer vergisst“ oder auch „das ist die Berliner Luft“, das sind dekorative und zeitlose Titel und damit echte Hits. Nun ist die Abgrenzung von der Operette zur Oper eine Gratwanderung. Bereits das eingängige „Wir winden dir den Jungfernkranz“ aus Carl Maria von Webers Freischütz wurde außerhalb der Opernhäuser von der Troubadouren der damaligen Zeit in die Wirtshäuser und auf die Marktplätze getragen und schon bald sang es jedermann. Warum sollte es Puccini anders gehen? Selbst Verdis berühmter Gefangenenchor „va pensiereo“ aus Nabucco entwickelte sich im Jahre 1972 mit der abenteuerlichen Übersetzung „Überall auf der Welt scheint die Sonne“ zu einem Erfolg, den sich der Sänger Freddy Breck zu Gute hielt. Der dramaturgische Bezug in der Oper spielte keine Rolle. Extremstes Beispiel ist in diesem Zusammenhang „Brandisi“ aus Verdis Oper La Traviata. Das Stück folgt als Rausschmeißer jeder Operngala. Wer will schon wissen, dass hier eine lungenkranke Kurtisane im Champagnerrausch ihr Leben festhalten möchte, das bereits verloren ist. Und dass Kalaf einer Nacht im alten Peking, in der niemand schlafen durfte (nessun dorma) entgegenfieberte, war in Paul Potts Interpretation und bei seiner glühenden Anhängerschaft ebenfalls Nebensache.

Die Aufnahme war dessen ungeachtet im Schatten der Unsterblichkeit einer großen Opernschöpfung oder gerade darum schön und bewegen. Aber ihre Strahlen  erloschen wie das Verglimmen eines der unzähligen Sommerhits, der uns in wenigen Wochen des Glücks in der Sonne, am Strand oder beim liebevollen tete-a-tete begleitete. Wir hörten es immer und immer wieder: „Tramontate stelle! All’alba vincerò!“  (Geht unter, Sterne! Zum Sonnenaufgang werde ich siegen!).  Wir nahmen noch einen Schluck vom farbigen Cocktail und waren uns einig, dass man diesen rundlichen Herrn mit seinem großen Hit einfach gerne haben musste.

 

Medialer Zauber

 

Der Schlager ist, um ein Bonmot Richard Wagners zu bemühen, Wirkung ohne Ursache. Neben Oper, Operette und Chanson hat er insbesondere zum Volkslied Bezüge aber auch zur Rock ´Roll-, Soul- und Jazzgeschichte. Dennoch ist er dort nirgendwo verwurzelt. Über seinen Erfolg entscheiden weder Form noch handwerkliches Können. Mal ist es der Text, mal die Melodie. Im Idealfall verknüpfen sich beider zur Poesie. Desweiteren mag der klatschfreudige Liebhaber des Schlagers den Rhythmus und –je nach gehobener Stimmung-  die Lautstärke. Das Geheimnis liegt in der Mobilisierung des Gemütes, eher selten in puristisch stocknüchterner Verfassung, idealerweise, indem man sich berauscht. Denn natürlich entkorkt der feine Galan zu „Lippen schweigen, flüstern Geigen“ (Die lustige Witwe) eine Flasche  vom allerbesten Cuvée paradis und der Freak genießt „Satisfaction“ im Duft feinster Rauchwölkchen. Die Fans der Rolling Stones mögen mir an dieser Stelle  zugestehen, dass ich weiß, wovon ich rede. Besonders exaltierte Titel  wie „A Saucerful of Secrets“  von Pink Floyd oder „Stairway to Heaven“ der Band Led Zeppelin lasse ich in diesem Zusammenhang außen vor, denn wir wollen ja beim Schlager bleiben.

Daher zurück zu dessen Anfängen. Die Minnesänger, Troubadoure und auch die Marktschreier hatten ihren Einfluss verloren. Sie gaben ihre Rolle an die  Kutscher und Droschkenfahrer ab, die ab dem frühen Morgen zu berichten wussten, welche Melodien die nächtlichen Heimkehrer aus den Opern- und Operettenhäusern gesummt hatten. Zum Beispiel hingen die Erfolge der Mailänder Scala ganz wesentlich von dieser Zielgruppe ab. Dann begann die Epoche der Medien, die die Entwicklung des Schlagers in die Hand nahmen. Zunächst der Rundfunk, im Anschluß der Tonfilm und schließlich die großen Fernsehshows, die sich seit Einführung des Privatfernsehens leider demaskierten, zunehmend an volkstümliche Possen erinnerten und einen Musikantenstadel nach dem anderen produzierten.

Obwohl ich (Jahrgang 1955) die Weimarer Zeit nicht erlebt habe, träume ich von der mondänen Treppe, auf der alle Stars dieser Jahre im Glanz des Bühnenlichtes  aber zugleich von Nebel und Beifall umwallt herniederstiegen. Die Damen trugen Ballkleider oder glitzernde Roben, die Herren Frack und Zylinder, mal in weiß und mal in schwarz .Das waren neben Marlene Dietrich Claire Waldoff, natürlich auch Heinz Rühmann, Willy Fritsch und Lilian Harvey, schließlich Hans Alberts und später die große Zarah Leander. Eine bedeutende Rolle, auch vor politischem Hintergrund, spielten die  Comedian Harmonists. „Mein kleiner grüner Kaktus“ wurde zu einem der legendärsten Schlager aller Zeiten. Dieser Klassiker begeistert noch heute das Publikum in den Theatern am Berliner Kurfürstendamm oder bei den Auftritten von Max Raabe mit seinem Palast Orchester.

Es ist soweit. Der Vorhang öffnet sich und auf der Bühne steht eine schöne Frau, die wunderschönste aller schönen Frauen. Sind es Arkaden, Kaskaden oder Traumgespinste, die in sternumstrahlendem Weiß den blendenden Rahmen schaffen? Paul Hörbiger hebt den Taktstock und niemals hat ein Lied das Publikum tiefer bewegt als „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen.“ Zarah Leander spielt und singt die Hanna Holberg, eine starke Persönlichkeit, die gelernt hat, dass erst Verzicht die wirklich große Liebe ausmacht. Und davon singt sie. Der Film trägt den gleichen Titel, nämlich „die große Liebe“, und den Kritikern fiel nichts Besseres ein, als ihn zum Bestandteil der NS-Propaganda zu deklassieren. Sie hatten kein Ohr und kein Herz für die Apotheose zum Ende des grandiosen Auftritts, als sich die dunkle Stimme in bronzene Höhe emporschwang und ein „Wiedersehen“ beschwor, das im Reich der Illusionen lag. Sie sahen auch nicht die getupfte Träne, die der Regisseur Rolf Hansen seiner Hauptdarstellerin bei dieser finalen Szene auf die linke Wange modellierte und hörten nicht einmal die Chöre, die sich in himmlischen Sphären verloren bevor die Diva mit leicht gesenktem Haupt in den Beifall tauchte.

Dieser Film und seine unsterbliche Musik waren der Abgesang eines Zeitalters, das als „Goldenes“ gepriesen wurde aber nur drei Jahre später in den rauchenden Trümmern der großen Städte mit Ihren Theatern, Varietés, Filmpalästen und Konzertsälen unterging. Als die Überlebenden zu neuen Ufern strebten, lag die Musik als bedeutendster Schatz, den sie bewahrt hatten,  in ihren Tornistern. Aber der Zauber rauschender Ballnächte und sternefunkelnden Glanzes der legendären 20iger war unwiderruflich dahin. „Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder“. Dennoch, der Kongress tanzte weiter.

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Theodor Storm: „Herbst“


Herbst

Schon ins Land der Pyramiden
Flohn die Störche übers Meer;
Schwalbenflug ist längst geschieden,
Auch die Lerche singt nicht mehr.

Seufzend in geheimer Klage
Streift der Wind das letzte Grün;
Und die süßen Sommertage,
Ach, sie sind dahin, dahin!

Nebel hat den Wald verschlungen,
Der dein stillstes Glück gesehn;
Ganz in Duft und Dämmerungen
Will die schöne Welt vergehn.

Nur noch einmal bricht die Sonne
Unaufhaltsam durch den Duft,
Und ein Strahl der alten Wonne
Rieselt über Tal und Kluft.

Und es leuchten Wald und Heide,
Dass man sicher glauben mag,
Hinter allem Winterleide
Lieg‘ ein ferner Frühlingstag.

Theodor Storm
(Erstdruck 1847/48)

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Die moderne Hexe: Bettina Wulff


Auch wenn es wichtigere Themen gibt oder aber gerade deshalb bin ich ratlos. Folgendes ist passiert: Eine Frau wird, ohne dass ihr irgend etwas  vorwerfbar wäre, als Prostituierte und profitsüchtiges Blondchen dargestellt. Nun tut sie nichts weiter, als ein Buch zu veröffentlichen, in dem sie neben ihrem  jungen Leben Ihre Erfahrungen aus dem Leben im Bundespräsidialamt beschreibt. Damit begegnet sie auf sachliche Weise einer Diffamierungskampagne, wie sie noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Die Reaktion besteht aus Kübeln von Dreck und Unrat, die nun in Leserbriefen und Internet-Kommentaren ausgeschüttet werden. Kaum jemand dieser Zeitgenossen wird das Buch gelesen haben. Es ist übrigens auch nicht lesenswert allerdings der verzweifelte Versuch einer  unreifen Frau, sich gegen die Hexenverbrennung im Gewand des Zeitgeistes zur Wehr zu setzen. Mit diesem Versuch wird sie scheitern und damit zum Opfer unserer dekadenten Gesellschaft. Also doch ein wichtiges Thema!

Siegmund Freud fand übrigens für derartige Gemengelage den Begriff der sexuellen Kompensation. Alles klar?

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Der Fliegende Holländer: Finale


Holländer
Verloren! Ach! verloren!
Ewig verlor’nes Heil!

Erik
Was seh‘ ich? Gott!

Holländer
Senta, leb‘ wohl!

Senta [sich im in den Weg werfend]
Halt ein, Unsel’ger!

Erik [zu Senta]
Was beginnst du?

Holländer
In See! – In See für ew’ge Zeiten!
[zu Senta]
Um deine Treue ist’s getan,
um deine Treue – um mein Heil!
Leb‘ wohl, ich will dich nicht verderben!

Erik
Entsetzlich! Dieser Blick . . . !

Senta[wie vorher]
Halt‘ ein! Von dannen sollst du nimmer flieh’n!

Holländer [gibt seiner Mannschaft ein gellendes Zeichen auf einer Schiffspfeife.]
Segel auf! Anker los!
Sagt Lebewohl auf Ewigkeit dem lande!
Fort auf das Meer triebt’s mich auf’s neue!
Ich zweifl‘ an dir! Ich zweiff‘ an Gott!
Dahin, dahin, ist alle Treue!
Was du gelobtest, war dir Spott!

Senta
Ha! Zweifelst du an meiner Treue?
Unsel’ger, was verblendet dich?
Halt‘ ein! Das Bündnis nicht bereue!
Was ich gelobte, halte ich!

Erik
Was hör‘ ich! Gott, was muß ich sehen?
Muß ich dem Ohr, dem Auge trau’n?
Senta! Willst du zugrunde gehen?
Zu mir! Du bist in Satans Klau’n!

Holländer
Erfahre das Geschick, vor dem ich dich bewahr‘!
Verdammt bin ich zum gräßlichsten der Lose;
zehnfacher Tod wär‘ mir erwünschte Lust!
Vom Fluch ein Weib allein mich kann erlösen,
ein Weib, das Treu‘ bis in den Tod mir hält.
Wohl hast du Treue mir gelobt, doch vor
dem Ewigen noch nicht; dies rettet dich!
Denn wiss‘, Unsel’ge, welches das Geschick,
das jene trifft, die mir die Treue brechen:
ew’ge Verdammnis ist ihr Los!
Zahllose Opfer fielen diesem Spruch durch mich!
du aber sollst gerettet sein!
Leb‘ wohl! Bahr‘ him, mein Heil, in Ewigkeit!

Erik [in furchtbarer Angst]
Zu Hilfe! Rettet, rettet sie!

Senta[in höchster Aufregung]
Wohl‘ kenn‘ ich dich! Wohl kenn‘ ich dein Geschick!
Ich kannte dich, als ich zuerst dich sah!

Das Ende deiner Qual ist da! – ich bin’s.
durch deren Treu‘ dein Heil du finden sollst!

Auf Eriks Hilferufe sind Daland, Mary die Mädchen und die Matrosen herbeigeeilt.

Erik
Helft ihr! Sie ist verloren!

Daland, Mary, und Chor
Was erblick‘ ich!

Daland
Gott!

Holländer [zu Senta]
Du kennst mich nicht,
du ahnst nicht, wer ich bin!

Er deutet auf sein Schiff, dessen rote Segel aufgespannt sind und dessen Mannschaft in gespenstischer Regsamkeit die Abfahrt vorbereitet.

Befrag‘ die Meere aller Zonen, befrag‘
den Seemann, der den Ozean durchstrich,
er kennt dies Schiff, das Schrecken aller Frommen:
den fliegenden Holländer nennt man mich.

Die Mannschaft des Holländers
Johohoe! Johohohoe! Hoe! Hui-ssa!

Schnell langt er am Bord seines Schiffes an, das augenblicklich unter dem Seerufe der Mannschaft abfährt. Senta sucht sich mit Gewalt von Daland und Erik loszuwinden.

Mary, Erik, Daland, und Chor
Senta! Senta! Was willst du tun?

Senta hat sich mit wütender Kraft losgerissen und erreicht ein vorstehendes Felsenriff: von da aus ruft sie dem absegeinden Holländer nach.

Senta
Preis‘ deinen Engel und sein Gebot!
Hier steh‘ ich, treu dir bis zum Tod!
Sie stürzt sich in das Meer; in demselben Augenblicke versinkt das Schiff des Holländers und verschwindet schnell in Trümmern. In weiter Ferne entsteigen dem Wasser der Holländers Ferne entsteigen dem Wasser der Holländer und Senta, beide in verklärter Gestalt; er hält sie umschlungen.

 

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